Entstehung

Dieter und Olga Dammer haben 1995 den Verein „Jeremia-Werk e.V.“ gegründet. Jeremia ist ein Prophet mit der Berufung, seinem Volk und den Nationen das Herz Gottes wieder nahe zubringen und zu offenbaren.

Die Wurzeln unserer Arbeit reichen über 25 Jahre zurück. Dieter und Olga folgten mit ihrer Familie dem Herrn in die Mission nach Indien, wurden unter anderem von Walter und Ingrid Trobisch in der Seelsorge- und Ehearbeit geschult, lebten in Gemeinschaft mit Bruderschaften und dienten viele Jahre deutschlandweit in Gemeinden und Tagungshäusern im Seelsorge- und Befreiungsdienst sowie auf Konferenzen. Es zeigte sich bald, dass dieser Auftrag einen festen Ort brauchte. So konnte 1999 mit Hilfe großzügiger Gaben ein ruhig und schön gelegenes, geräumiges Wohnhaus zu einem Seminarhaus umgebaut werden.

Nach Dieter Dammers plötzlichem Tod Ende 2001 wurde klar, dass die Berufung bestehen bleibt. Olga blieb ihrem Ruf treu und führte die Arbeit mit einem wachsenden Team und einem erweiterten Auftrag fort. Als Thomas und Sybille in den vollzeitlichen Dienst eintraten, und mit vier Kindern nach Hügelhart zogen, wurde auf dem Grundstück ein Mitarbeiterhaus errichtet. Im Sommer 2015 traten Joe und Maryam mit in den verantwortlichen Dienst. Seitdem wird das Werk von einem Team aus drei Generationen geleitet.

Seit der Gründung des Werkes sind Heilung, Seelsorge und Befreiung wichtige Schwerpunkte unserer Arbeit. Fast 20 Jahre orientierte sich unser Seminarangebot an diesen Themen. In den letzten Jahren nahmen wir eine geistliche Dynamik war, die uns als Werk vor neue Herausforderungen stellte. Unser Auftrag wurde erweitert, über die Arbeit auf persönlicher Ebene mit den Seminarteilnehmern hinaus, zu einer nationalen und globalen Verantwortlichkeit.

Gesamtauftrag

Unser Werk ist es, Reich Gottes zu bauen. Diesen apostolischen Auftrag leben wir auf verschiedene Art und Weise. Bei allem was wir tun ist der Heilige Geist unser Ratgeber, dessen Führung wir uns in allem und mit allem unterwerfen. Wir helfen anderen dabei, den göttlichen Plan über ihrem Leben zu erkennen und begleiten sie auf dem Weg in die Fülle, die Gott für sie bereit hält. Gott wünscht sich eine direkte und unmittelbare Beziehung mit jedem Menschen. Er will sich Dir persönlich offenbaren, wir wollen dich dazu freisetzen.

Seminare

In unserem Haus bieten wir jeden Monat eine ganze Reihe von Veranstaltungen an. Seminare in unterschiedlichen Formaten machen dabei den Großteil unseres Angebots aus. Jedes Seminar steht unter einer bestimmten Gesamtüberschrift, ist aber, wie alles was wir tun, angeschlossen an den größeren Fluss von Offenbarung, aus dem wir schöpfen. Die Kraft dieser Offenbarung lässt sich nicht in eine feste Form pressen, deswegen sind die Seminare vom Ablauf zwar immer ähnlich, im Inneren aber jedes Mal abhängig von dem, was die Gruppe mitbringt und braucht, und davon, was der Heilige Geist für die Zeit vorgesehen hat und bereit stellt.

Bei unseren Seminaren steht der persönliche Weg und die eigene Erkenntnis von Gottes Plan in den Herausforderungen Deines Alltags im Vordergrund. In der direkten Begegnung mit Ihm wirst Du befähigt, über den Umständen und Problemen deines Alltags zu regieren.

Konferenzen und Impulstage

Über das Jahr verteilt bieten wir mehrere Veranstaltungen in einem öffentlichen Rahmen, ohne die persönliche Ebene eines mehrtägigen Seminars an. Wir geben Anschluss an geistliche Realitäten und Entwicklungen und nehmen Dich mit hinein in die größeren Zusammenhänge und Offenbarungen über die Vorgänge unserer Zeit.

Auch bei unseren Konferenzen und Impulstagen geht es um die Transformation Deiner Person im Feuer Gottes. Wir wollen eine Gemeinde sehen, die wachsam und eigenständig die geistlichen Realitäten erkennt und in diesen Räumen handelt.

Apostolischer Dienst

Gott hat uns, der Gemeinde, Autorität gegeben, den Mächtigen und Fürstentümern die Weisheit Gottes bekannt zu machen. Wir dürfen und sollen geistliche Verantwortung übernehmen. Diesem Auftrag werden wir gerecht, indem wir uns von Ihm rufen lassen an Orte, in Gemeinschaften und in geistliche Räume, um seine Strategien auszuführen. Wir suchen uns die Ziele unserer apostolischen Einsätze nicht aus, sonder halten uns bereit für Gottes Reden. Wichtig geworden ist uns in diesem Zusammenhang das Bild von den „Feuerstraßen“, das sind Verbindungen zu anderen Orten, Gemeinschaften oder Personen, mit denen sich ein lebendiger Austausch entwickelt hat. Apostolische Begleitung setzt auf der einen Seite die Bereitschaft Rechenschaft abzulegen, auf der anderen zu geistlicher Investition und echter Dienerschaft voraus.

Unser apostolischer Auftrag ist ein nationaler, europaweiter und globaler. Wir übernehmen Verantwortung für die Bereiche und Regionen, über die Gott uns Handlungsautorität gibt. Es gibt einen Kreis von Betern, der sich dieser Aufgabe widmet und regelmäßig zusammenkommt, um gemeinsam nach Gottes Weg zu fragen und Seinen Willen zu vollziehen.

Anbetung

Anbetung ist nicht nur ein essentieller Bestandteil in allem was wir tun, es ist der Motor und der Antrieb unseres gesamten Werkes. In einem Lebensstil der Anbetung, der nicht nach dem Sinn oder der Belohnung fragt, wird die völlige Hingabe an Gott ein gelebtes Zeugnis unserer Liebe zu ihm. Der dauerhafte Strom der Anbetung, den wir im Jeremia-Werk aufrecht erhalten äußert sich nicht in einem 24/7 Lobpreis- und Gebetsdienst, sondern im alltäglichen Opfer.

Bei all unseren Veranstaltungen liegt eine starke Betonung auf der direkten Begegnung mit Gott. Der Weg dahin ist immer Anbetung. Wir erheben Ihn, ungeachtet unser Umstände und Hintergründe, dürfen in Seine Gegenwart eintreten und Ihm persönlich begegnen.

Musik macht es uns leicht, unserer Anbetung Ausdruck zu verleihen. Als Anbeter stellen wir nicht musikalische Perfektion, sondern immer die Reaktion auf Gottes Präsenz in den Vordergrund. Wir lassen Raum füreinander und für den Heiligen Geist.

Gottesdienst

An Pfingsten wurde der Heilige Geist, der selbe Geist der auch Jesus von den Toten auferweckte, auf die Jünger ausgegossen. Die Apostelgeschichte ist das schriftliche Zeugnis der gewaltigen Kraft, in der die Gemeinde der ersten Tage auftrat und wirkte. Die Berufung der Ekklesia, der Herausgerufenen, der Braut Jesu hat sich seitdem nicht verändert und der Zugang zu dem Geheimnis dieser Kraft ist nicht verschlossen, wir alle sind gerufen, uns direkt an dieser Quelle anzuschließen und von dort zu empfangen. Der Kern der Seminare und Angebote, die im Jeremia-Werk stattfinden ist genau diese Direktheit auf persönlicher Ebene. In unseren Gottesdiensten wollen wir in der Gemeinschaft, als Teil Seiner Braut vor ihn kommen. Wir kommen zusammen als Brüder und Schwestern, als mündige Miterben Christi. Was uns eint ist nicht eine gemeinsame Lehrmeinung oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Denomination, sondern allein die Erlösung durch das Kreuz und der Glaube an den lebendigen Gott.

Sonntag vormittag kommen wir zusammen, um gemeinsam vor den Herrn zu treten und Ihm zu dienen. 1. Korinther 14,29 fordert uns auf „etwas zu haben“, wenn wir zusammenkommen. Dafür lassen wir Raum. Unsere Versammlungen folgen keinem festen Ablauf, wir lassen uns führen vom Heiligen Geist. Das Leitungsteam übernimmt dabei die Funktion von Ältesten.

Jüngerschaft

Jesus hat uns das Prinzip von Jüngerschaft als das göttliche Modell von Ausbildung vorgelebt. Innerhalb des Werkes lassen sich immer wieder Menschen auf einen Prozess von langfristiger und verbindlicher Nachfolge ein. Im engen Miteinander einer Gemeinschaft im Licht werden Charakter und Persönlichkeit besonders geschult, auf keine andere Art und Weise ist solch ein organischer Lernprozess möglich.

Wir bieten kein offizielles Jüngerschafts-Programm an. Wenn Du Dich gerufen fühlst, für einen längeren Zeitraum eng mit uns zu gehen und bereit bist, in einen Prozess von Lernen durch Nachfolge zu investieren bist Du herzlich willkommen mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir werden Deine Anfrage gemeinsam im Gebet vor Gott bringen und entscheiden, ob und wie es eine Möglichkeit dazu gibt.

Leitung

Das Leitungsteam besteht aus Olga Dammer, Thomas, Sybille, Joseph und Maryam Kurowski. Als Familie dürfen wir den besonderen Segen erleben, den Gott für ein versöhntes Miteinander zwischen den Generationen verheißen hat. Leiterschaft bedeutet für uns, als Diener einen Platz für Gottes Gegenwart zu schaffen.

Haus Maranatha

Es ist uns immer eine besondere Freude, Seminar-Gäste in unserem Haus „Maranatha“ willkommen zu heißen. Wir wünschen, dass unsere Gäste die Liebe Gottes erfahren und in den zwischenmenschlichen Beziehungen ermutigt und gestärkt werden, dass sie sich wohlfühlen und die Atmosphäre in Haus und Garten genießen. Das Haus soll etwas vom „Vaterhaus“ Gottes widerspiegeln, wo jeder sich vorbehaltlos angenommen weiß und wo sich Befreiung, Heilung und Wiederherstellung der Person ereignen. Der parkähnliche Garten und die ihn umgebende schöne Landschaft laden zum Verweilen und Wandern ein.

Unser Haus bietet eine eigene Küche, einen Seminarraum für bis zu 100 Personen, einen Essbereich, einen gemütlichen Wohn- und Aufenthaltsbereich mit Grundofen und Übernachtungsmöglichkeiten mit bis zu 23 Betten (+ Matratzen-Erweiterung), verteilt in Einzel- und Doppelzimmer, größtenteils mit Dusche und WC ausgestattet.

Es besteht die Möglichkeit das Haus für Gruppen oder Veranstaltungen zu mieten. Anfragen hierfür sind an unser Büro zu richten.