Ich möchte heute über ein Wort sprechen, dass viele von euch in den letzten Tagen, vielleicht auch Wochen gehört und bestimmt auch selbst gebetet haben. Es steht in Psalm 91,1 & 2: “Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der bleibt im Schatten des Allmächtigen. Und ich sage zum Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn.” Der Psalm geht weiter mit einer starken Verheißung, dass die, die in dem Schatten des Höchsten wohnen sicher sind, dass sie geborgen sind und dass die bewahrt bleiben. Alle haben dieses Begehren, wir wollen alle bewahrt bleiben, wir wollen alle sicher sein beim Herrn. Ich möchte einfach noch mal kurz darüber sprechen, von was für einem Ort diese Verse eigentlich reden weil ich empfinde, dass Gott uns an einen neuen Ort rufen möchte, den wir, glaube ich, über weite Strecken noch gar nicht kennen. Der Schatten des Allmächtigen und die Flügel des Höchsten befinden sich nicht einfach da wo du bist, das ist ein Ort, an den du gehen musst, an den Gott dich ruft – Gott der Vater sitzt in den Himmeln

Im Allerheiligsten und über dem Allerheiligsten befindet sich der Schatten seiner Flügel. Das sind die Cherubim und die Seraphim, die über dem Thron sind, die am Tag und in der Nacht die Heiligkeit von Gott dem Vater anbeten. Das ist der Ort, wo alle Geheimnisse Gottes verborgen sind, das ist ein Ort, der jenseits von Raum und Zeit liegt. Dort ist Ewigkeit und an diesem Ort ist ein sicherer Platz, da ist wahrhaftiger Schutz. Das heißt nicht, dass dich auf dieser Erde nichts mehr trifft, aber dein innerster Mensch ist in Gott sicher. Furcht ist überwunden, weil du weißt, dass dein Leben im ewigen angesiedelt ist.

Der Herr hat mich im Zusammenhang mit diesem Wort an eine kurze Begebenheit erinnert, die wir bei einem Urlaub in Wales erlebt haben. Wir sind in die Kapelle gegangen, in der Evan Roberts gepredigt hat. Von dieser Kapelle aus ist eine starke Erweckung ausgegangen über Wales. Diese Kapelle ist alt, die ist muffig, da passiert auch gar nicht mehr viel, das ist ein Museum geworden. Wir sind da rein gegangen, weil wir einfach ein Gespür dafür bekommen wollten, was der Geist Gottes hier gemacht hat. Es hat keine fünf Minuten gedauert und wir haben weinend auf dem Boden gelegen, weil Gottesfurcht auf uns gefallen ist und weil das Feuer Gottes so stark war! Ich habe dann sofort den Herrn gefragt, wie es sein kann, dass das Feuer Gottes an diesem Ort noch so brennt, aber es die Menschen gar nicht mehr erreicht. Er hat mir dann ganz klar gesagt, dass das Volk Gottes das Feuer Gottes gesucht hat für geistliche Erfahrungen und für Erlebnisse, aber dass sie nicht gelernt haben an dem Ort zu stehen, wo das heilige Feuer brennt und dort auch immer zu bleiben!

Dieses Feuer, das brennt dort, wo wir unter dem Schatten des Flügel des Allerhöchsten sind. Wir sollten es richtig begehren, dass dieses Feuer in uns am Tag und in der Nacht alles verzehrt, worüber Gott sich nicht freut. Das es in uns alles verzehrt, was Herzenshaltungen sind, die an den Dingen dieser Welt andocken. Das ist der Ort, an den Gott uns im Moment ruft und dazu segne ich euch, dass ihr richtig Hunger danach bekommt. Dass ihr hört, wie der Vater euch ruft und sagt: “Ich will euch bergen unter dem Schatten meiner Flügel, aber macht euch auch auf den Weg an den Ort zu kommen wo der Allerhöchste wohnt!” Da brennt sein heiliges Feuer, dort ist sein Heiliger Geist, dort ist die Gegenwart von Jesus, dort ist der ganze Trost des Vaters des Allmächtigen und von dort kommt Hoffnung, von dort kommt auch Weisung für jeden Tag. Also lasst euch rufen an diesen Ort am Herzen Gottes und nehmt das ernst. Lasst euch auch ziehen von diese Sehnsucht, die Gott hat. Er möchte euch so gerne bei sich! Hört nicht auf, diesen Weg zu suchen bis der Heilige Geist ihn euch gezeigt hat, denn dieser Platz ist wirklich für uns vorbereitet