Jeder Strom hat eine Quelle und von dort sucht sich der Strom seinen Weg, damit er ein Flussbett findet, in dem er dass Leben, das aus ihm hervorgeht ins Land bringt und Leben geschöpft werden kann.  Der Strom, von dem wir sprechen, hat seinen Ursprung in Gott selbst. Gott hat sich in seiner Gnade und in seiner Liebe in Bewegung gesetzt, damit der Strom von Leben, der von seinem Herzen ausgeht und der im Himmel vorhanden ist, auf der Erde seine Kraft entfalten kann. Er will, dass dieser Strom noch einmal in unser Land fließt.

Wir waren vergangene Woche mit der Jeremia-Gemeinschaft zusammen, dass ist eine Gruppe von Menschen, die schon über Jahre gemeinsam gehen, die in ihrem Herzen Verantwortung für unser Land übernommen und die den Beschluss gefasst haben, als Leib Jesu in Übereinstimmung zu kommen mit dem, was Gott heute tun will.  Wir waren speziell zusammen, um gemeinsam über STROM nachzudenken und von Gott zu hören. Dort haben wir empfangen und auch erkannt, in welche vier Bereiche in unserem Land das Wasser des Lebens, dieses reine Wasser nochmal fließen soll. Die vier Bereiche sind: Unreinheit, Gesetzlosigkeit, Machtmissbrauch und Antisemitismus.  Das sind Elemente, die Werte von Leben zerstören und die die Würde von Menschen unter Umständen umbringen können. Als gemeinsame Wurzel dieser vier Bereiche haben wir „Anarchie“ herausgefunden. Anarchie ist, wenn einzelne Menschen, oder ein ganzes Volk, eine höhere Instanz nicht mehr akzeptieren will. Eine höhere Autorität von der wir wissen, dass wir vor ihr Verantwortung ablegen müssen über das, was wir leben oder was wir nicht leben.

Wenn wir das verleugnen, dann verlieren wir gleichzeitig die kostbare Quelle, aus der der Strom fließt, der die Kraft der Überwindung in sich trägt! Kraft der Erneuerung, damit wieder Moral und Ethik in unserem Land, in unserem Miteinander und in den Medien aufsteht, damit Menschenwürde und die Ehre des Menschen wieder hergestellt wird, aber auch damit die Ehre Gottes sich wieder erheben kann.  Gleichzeitig ist mit dem Vater auch Jesus aufgestanden und ruft uns, nochmal als sein erwähltes Volk, als seine Braut, als seine Gemeinde mit ihm aufzustehen. Er hat auf Golgatha den Sieg errungen über alle zerstörerischen Elemente, die in sich den Geruch von Verwesung haben. Er hat sogar den Verursacher dieser Zerstörung besiegt und überwunden. Er lädt uns ein, mit ihm, neu in dieser Kraft der Auferstehung, dem vollkommenen Triumph, von ihm zu empfangen. Mit ihm empfangen wir dann auch die Fülle des Heiligen Geistes, in dem alles zu uns kommt, was im Vater ist, was in Jesus ist und was dann als Elemente in diesem Strom ins Land fließt.

Vielleicht hast du über Jahre, oder sogar über Jahrzehnte geglaubt, das eine Wende kommt, das Erweckung kommt, dass das Land sich verändert, das endlich im Leib Jesu etwas richtig zu Kraft aufersteht. Manches davon ist vielleicht in Resignation, oder in Vergeblichkeit gelandet. In den Sprüchen steht: “Eine Hoffnung, die hingezogen ist, macht das Herz krank.“, aber wir glauben, dass uns zu allererst diese Bewegung Gottes und diese Bewegung die von Jesus ausgeht erreicht und wir mit ihm aufstehen.  Das befreit uns dazu, entgegen allem, was wir sehen und entgegen allem, was wir vielleicht erlebt haben, oder wo wir unter Umständen aufgegeben haben, uns nochmal zu verbinden mit dem Glauben Abrahams, den alle Verheißungen Gottes kommen auf der Erde in die praktische Umsetzung und in die Realität. Wenn sich Bewegungen und Verheißungen Gottes mit dem Glauben seines Volkes verbindet, wird es auch geschehen.

Im Römerbrief, Kapitel 4 ab Vers 17 betet Abraham „vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre; der gegen Hoffnung auf Hoffnung hin geglaubt hat“. Zu diesem Glauben wollen wir euch ermutigen, mit uns zusammen wieder Hoffnung und Glauben zu investieren, nicht weil wir es jetzt endlich geschafft haben, sondern weil wir in diese Bewegung Gottes mit hineingehen, weil wir in diese Kraft von Jesus mit hineingehen, die dann auch die Schubkraft in diesem Strom ist. Dazu laden wir euch ein!